Für selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentren!
Ein Beschluss der Landesmitgliederversammlung vom 08.03.2007
[´solid] – die sozialistische Jugend Bayern befürwortet und tritt ein für selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentren – bayernweit. (...)
Zur Begründung: Nicht zuletzt die Schließung des dänischen Zentrums Ungdomshusets und die sich anschließenden europa- und bundesweiten Proteste haben gezeigt, dass die Forderung Jugendlicher nach Räumen, in denen nicht städtische Beamte, nicht mit staatlichem Erziehungsauftrag versehene Sozialpädagogen, nicht Aufsichtspersonal jedweder Art das Sagen haben, sondern sie selbst, ein nach wie vor ernstzunehmendes Anliegen ist. Die für dieses politische Ziel sprechenden Gründe sind vielfältig: Sie reichen von allgemeinen, gesellschafts- und jugendpolitischen (Jugendzentrenen als Sammelpunkt von Sub- und Gegenkultur, in denen demokratisches Miteinander erlernt werden kann; Schaffung von Räumen, in denen Sexismus, Rassismus und Kommerzkultur keinen Platz haben, etc.), bis hin zu Überlegungen, die die Zukunft der Linken in diesem Land überhaupt betreffen (Zentren als Ausgangs- und Sammelpunkt politischer Bewegung, vgl. Centri Sociale Italiens, etc.).